Irina Ackmann – Zu meiner Person –

Irina Ackmann, Psychologin Gießen1961 wurde ich in Gelnhausen geboren. Meiner Berufswahl als Psychologin ging ein Stück Lebensgeschichte voraus, in deren Verlauf es mir immer wieder begegnete, dass mir andere Menschen ihre Schicksale anvertrauten. Im Lauf der Zeit stellte sich heraus, dass ich ein Gespür für die Befindlichkeiten anderer habe, zuhören, mich einfühlen oder Mut zusprechen kann und es wurde mir ein Anliegen, ebendas, was mir persönlich liegt und was ich gerne tue, zu meinem Beruf zu machen. So entschied ich mich für eine professionelle psychologische Ausbildung mit einer Spezialisierung auf die Beratung und Therapie.

 

1983 begann ich mit dem Psychologiestudium, das ich 1989, an der Justus-Liebig-Universität Gießen, mit Diplom abschloss. Nach dem Studium erhielt ich die Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie von der Gesundheitsbehörde. Für meine Spezialisierung, auf die Einzel- und Paartherapie sowie die Verkehrspsychologie, habe ich mich von 1991 bis 1994 mit einer systemischen Familientherapieausbildung und einer tiefenpsychologisch ausgerichteten Ausbildung weiterqualifiziert, wobei sich die systemische Familientherapie nicht nur für Paare und Familien, sondern ebenso gut für die Einzeltherapie und -beratung eignet.

 

Meine Berufspraxis begann 1990, wobei ich zunächst in der psychologischen und psychosozialen Beratung tätig war und später, über lange Jahre hinweg, psychotherapeutisch in einer Klinik gearbeitet habe. Nach der langjährigen beruflichen Erfahrung in der Beratung und Therapie mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen habe ich mich im Jahr 2006 mit meiner Praxis selbstständig gemacht. Als Verkehrspsychologin bin ich seit 1994 nach wie vor, zusätzlich zu meiner beratenden, therapeutischen Arbeit, tätig, wobei ich seit 2006 die Vorbereitungen auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung in meiner Praxis durchführe.

 

Wie ich arbeite:

 

Ich behandle keine Störungen, sondern Menschen. Es ist mir wichtig, sowohl fachgerecht als auch individuell auf Sie und Ihre Problemlage einzugehen, denn ich lege Wert auf fachliche Qualität und Menschlichkeit.

 

Meine Arbeitsweise ist mit einer Kassentherapie schwer vereinbar, denn die Durchführung einer individuell abgestimmten Psychotherapie oder psychologischen Beratung ist nicht nur eine Sache des fachlichen Know-hows, also Studium und Therapieausbildung. Darüber hinaus ist ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit, praktischer Erfahrung und auch eine gute Portion gesunder Menschenverstand erforderlich.

 

Außerdem sind Zeit und Ruhe notwendig, um sich immer wieder neu auf den jeweiligen Menschen einstellen zu können.

 

Um all das in der Praxis umsetzen zu können, nehme ich mir diese Zeit und arbeite nur mit einem kleinen Klientenstamm.

 

Für meine Therapie- und Beratungssitzungen nehme ich mir grundsätzlich 60 Minuten Zeit, nicht nur 50 Min., wie es bei Kassensitzungen üblich ist. Auf Wunsch und nach Absprache kann ich auch längere Sitzungszeiten ermöglichen, beispielsweise 90 oder 120 Minuten. In jedem Fall können die Themen in Ruhe und ausführlich besprochen und zu Ende geführt werden und müssen nicht aus Zeitgründen abgebrochen werden. Zwischen zwei Sitzungen nehme ich mir Zeit, um mich zu sammeln und mich neu auf den nächsten Klienten einstellen zu können. So kann ich mich jedes Mal neu, voll und ganz dem jeweiligen Menschen mit seinen speziellen Themen widmen.

 

Um es zu ermöglichen, ganz individuell auf Sie und Ihre jeweilige Problemlage eingehen zu können, praktiziere ich mit einer integrativen therapeutischen Verfahrensweise. Das bedeutet, dass es sowohl um die Ursachenforschung als auch um Veränderungen bestimmter Denk- und Verhaltensmuster sowie um die Hilfe bei Beziehungsproblemen geht.

 

Meine Arbeitsweise beruht auf dem Hintergrund der humanistischen Psychologie. Hier wird der Mensch in einem Gesamtzusammenhang gesehen, und zwar mit seinen Gefühlen, Gedanken, seinem Verhalten, seiner Vergangenheit und Gegenwart, seinen Stärken und Schwächen und mit seinen sozialen, emotionalen Beziehungen.

 

Dem entsprechend ist meine therapeutische Ausrichtung personenzentriert. Das heißt, dass immer der jeweilige Mensch im Vordergrund steht und nicht eine “Störung xy”.

 

Das Menschenbild ist ein positives, wertschätzendes und mitfühlendes. Es beruht auf den Studien Abraham Maslows, der davon ausging, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und grundlegende seelische Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Geborgenheit, Zuneigung, Akzeptanz und Wertschätzung hat, gleichermaßen aber auch nach individueller Entwicklung strebt.

 

 

Unabhängig von allem fachlichen Hintergrundwissen und allen psychologischen Methoden, “menschelt” es in der Psychologie. Das A und O in jeder praktischen psychologischen Arbeit ist die persönliche Beziehung, ein Vertrauensverhältnis und das Verstehen.

 

Wenn die so genannte “Chemie” stimmt und eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden kann, dann ist es mehr als wahrscheinlich, dass die psychologische Unterstützung helfen wird, denn für den Erfolg einer psychologischen Hilfestellung ist vor allem die Qualität der therapeutischen Beziehung ausschlaggebend. Das sind nicht nur Erfahrungswerte. In einer Vielzahl verschiedener Psychotherapiestudien wurde gerade dieser Sachverhalt immer wieder aufs Neue bestätigt.

 

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“In jedem Menschen ist die Sonne; man muss sie nur zum Leuchten bringen.”

Sokrates

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