Psychotherapie

Bild zu Psychotherapie, Hilfe durch Psychologe

Wie kann ein Psychologe mit einer Psychotherapie helfen und wann ist eine Therapie sinnvoll?

Eine Psychotherapie ist sinnvoll, wenn Sie eine bestimmte Problematik verändern möchten, unter der Sie leiden. Die Therapie kann Ihnen dabei helfen, Lösungen für Ihre Probleme zu finden, Belastungen zu bewältigen, neue Verhaltensmöglichkeiten zu lernen, persönliche Weiterentwicklungen und Veränderungen vorzunehmen. Ein Psychologe hilft Ihnen, indem er Sie in regelmäßigen Gesprächen bei Ihrem Veränderungsprozess fachlich und menschlich unterstützt und begleitet. Je nach Therapieform können Sie von dem Psychologen zwar einen Rat oder eine Empfehlung erhalten, er sagt Ihnen jedoch nicht, was Sie tun oder lassen sollen. Eine Psychotherapie ist eine Hilfe zur Selbsthilfe. Der Psychologe begleitet Sie so, dass es Ihnen möglich wird, sich selbst zu helfen, sodass die Hilfe des Psychologen am Ende nicht mehr benötigt wird. Dabei werden bestimmte psychotherapeutische Methoden angewendet, wie beispielsweise die systemische Therapie, die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder die integrative Therapie, mit der ich arbeite. Was das Besondere an meiner Psychotherapie ist und wie ich arbeite, ist auf der Seite zu meiner Person beschrieben.

 

Haben Sie bitte keine Angst vor einer Bewertung als “nicht ganz richtig” oder “gaga”, wenn Sie sich mit einem Problem an einen Psychologen wenden. Dieses alte und vor allem unrichtige Vorurteil ist leider teilweise heute immer noch in Deutschland anzutreffen. Ein Psychologe behandelt ausschließlich die Menschen in einer Psychotherapie, die eindeutig “bei klarem Verstand” und psychisch stabil genug für eine Psychotherapie sind. Eine Psychotherapie zu machen bedeutet, die Fähigkeit zu besitzen, sich selbst ehrlich anzuschauen und offen über sich zu reden. Es bedeutet Selbsterkenntnis, Arbeit an sich selbst, Mut zur Weiterentwicklung und Veränderung. Dies alles sind vielmehr Zeichen von Stärke als von Schwäche und ganz bestimmt keine Gründe zur Peinlichkeit. Als Menschen können wir uns nicht neutral von außen betrachten. Wir sind in unseren gewohnten Denk- und Verhaltensmustern, in alten Gefühlen und dem Bild, das wir von uns selbst haben, gefangen und manchmal kann ein Problem oder eine belastende Lebenslage alleine nicht gelöst werden. Das ist einfach nur menschlich.

 

Meine psychologische Unterstützung durch eine Psychotherapie kann Ihnen dabei helfen:

    • Seelische Probleme (beispielsweise Burnout, Stress, Ängstlichkeit, depressive Verstimmungen, Kummer, Überlastung) zu bewältigen." "
    • Die Ursachen für die Probleme zu finden.
    • Neue Denk- und Verhaltensmuster zu erlernen, umzusetzen und beizubehalten um die Probleme zu lösen.
    • Die eigenen Stärken und Möglichkeiten zu entdecken und zur Problembewältigung zu nutzen.
    • Belastende Ereignisse aufzuarbeiten und zu überwinden.
    • Zu mehr Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu finden.
    • Sich selbst besser zu verstehen.
    • Sich besser abzugrenzen (Nein-sagen lernen).
    • Seelische Ausgeglichenheit zu finden.
    • Neue Perspektiven zu finden.

Eine Besonderheit stellt die Psychotherapie bei Morbus Basedow dar, für die ich ein gesondertes Konzept anbiete. Informationen darüber finden Sie hier.

 

Für wen ist mein Psychotherapie-Angebot geeignet?

Grundsätzlich eignet sich meine Psychotherapie für Sie dann, wenn es ein bestimmtes Problem gibt, das Sie peinigt und wenn Sie sich dazu entschlossen haben, daran aktiv etwas zu verändern. Bei diesem Problem kann, aber muss es sich nicht um eine psychische Erkrankung handeln, wie beispielsweise eine Angststörung, eine Depression oder eine Essstörung.

 

Es gibt viele Schwierigkeiten, die einem Menschen das Leben schwer machen können, doch deshalb muss es sich noch lange nicht um eine Krankheit handeln. Möglicherweise geht es Ihnen so, dass

    • Sie sich in bestimmten sozialen Situationen unsicher fühlen
    • Sie dazu neigen, überhöhte Ansprüche an sich selbst zu stellen, indem Sie am liebsten immer alles 120 %-ig erledigen wollen
    • Sie Schwierigkeiten damit haben, einmal Nein zu sagen
    • Sie glauben, für alles und jeden die Verantwortung übernehmen zu müssen
    • Sie sich immer wieder in einem bestimmten, leidvollen Beziehungsmuster befinden
    • Sie dazu neigen, an sich selbst “kein gutes Haar” zu lassen, sich permanent selbst anzuzweifeln
    • Sie es möglichst immer allen anderen recht machen wollen und sich selbst hinten anstellen
    • Sie sich überlastet fühlen
    • Sie unter familiären oder partnerschaftlichen Streitigkeiten leiden.

Dies alles sind Beispiele für bestimmte Gefühle, Glaubensmuster, Denkweisen, Einstellungen, Verhaltensweisen, die ein Problem darstellen können oder möglicherweise auch zu einer Krankheit führen können, aber nicht müssen.

 

Entscheidend für den Schritt zu einer Psychotherapie ist, dass es für Sie ein Problem gibt, unter dem Sie leiden und daran etwas verändern wollen.

 

Grenzen der Psychotherapie:

Bei akuter Suizidalität (Selbstmordgefährdung), akuter Suchtmittelabhängigkeit, psychiatrischen Erkrankungen oder psychotischen Krisen, wie beispielsweise Wahnvorstellungen, ist mein Psychotherapieangebot nicht geeignet. Hier sind psychiatrische Ambulanzen und Kliniken, bzw. Suchtkliniken die geeigneten Institutionen.

 

Abrechnung mit den Krankenkassen:

Meine Abrechnung erfolgt entweder über die privaten Krankenkassen oder über die Selbstzahlung. Um zu ermöglichen, dass auch bei einem geringen Einkommen die Inanspruchnahme meiner Psychotherapie möglich ist, biete ich ein Kontingent an Plätzen mit einem Sozialtarif an. Näheres hierzu und zu den regulären Kosten für die Psychotherapie erfahren Sie auf der Seite zu meinem Honorar.

 

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Private Krankenkassen erstatten in der Regel die Kosten für meine Psychotherapie, sofern bei Ihrem Vertrag mit der Krankenversicherung Heilpraktikerleistungen eingeschlossen sind. Das ist notwendig, denn meine Abrechnung erfolgt über die Gebührenordnung für Heilpraktiker und nicht über die Gebührenordnung für Ärzte. Daher ist es in der Regel so, dass die Höhe der Kostenerstattung nicht vollständig das Honorar für die Psychotherapie deckt und eine geringe Zuzahlung erforderlich wird.

 

Generell gilt, dass die Krankenkassen ausschließlich eine Psychotherapie erstatten und keine anderen psychologischen Hilfeleistungen (wie beispielsweise die psychologische Beratung oder Paartherapie).

 

Die Kostenübernahme einer Psychotherapie erfolgt jedoch auch nur dann, wenn eine so genannte psychische Störung mit Krankheitswert diagnostiziert wird.

 

In allen anderen Fällen (Krisen, Probleme, Leidensdruck, Belastungen, Unwohlsein ohne Krankheitswert) wird eine Psychotherapie nicht von den Krankenkassen bezahlt.

Das ist bedauerlich, zumal Letzteres sehr häufig der Fall ist. Eine Psychotherapie macht schließlich immer dann Sinn, wenn langfristig etwas verändert werden soll, was dem allgemeinen Wohlbefinden abträglich ist und nicht nur, bzw. erst dann, wenn bereits eine psychische Erkrankung vorliegt.

 

 

Meine psychologische Methodik:

In meiner psychologischen Arbeit ist es mir wichtig, individuell auf Sie und Ihre Problemlage einzugehen. Daher arbeite ich mit einer integrativen psychotherapeutischen Verfahrensweise. Eine psychologische Unterstützung in diesem Sinne ist immer eine individuelle, an die jeweilige Persönlichkeit und Lebenssituation angepasste, Unterstützung, bei der es sowohl um die Ursachen als auch um die Veränderung geht.

 

Die integrative Psychotherapiemethode" "

Integrativ bedeutet sinngemäß, etwas zu einer Einheit zusammenführen. Eine integrative Therapiemethode führt Methoden aus verschiedenen Therapieschulen zusammen. In meiner Arbeit kombiniere ich Methoden aus der systemischen Therapie mit bestimmten Bausteinen aus der tiefenpsychologisch ausgerichteten Therapie und der Verhaltenstherapie.

 

Worum geht es bei diesen einzelnen psychotherapeutischen Verfahren?

 

Bei der Tiefenpsychologie verhält es sich so, dass hier die Ursachenfindung der Problematik einen großen Raum einnimmt.

 

Bei der Verhaltenstherapie geht es hauptsächlich um die aktuelle Situation und die Veränderung bestimmter Denk- und Verhaltensmuster.

 

Die systemische Therapie befasst sich überwiegend mit den Fähigkeiten und Möglichkeiten, die ein Mensch zur Problemlösung nutzen kann (Potenziale und Ressourcen) sowie mit den zwischenmenschlichen Beziehungen.

 

Jede Einzelne, dieser drei Psychotherapie-Methoden ist wissenschaftlich anerkannt.

 

Der Vorteil dieser Methode ist, dass dadurch psychologisch wichtige Therapie-Bausteine miteinander verbunden werden können:

    • Die Ergründung der Ursachen, um das Problem verstehen und verarbeiten zu können.
    • Die Nutzung persönlicher Potenziale zur Problemlösung.
    • Die Veränderung unzuträglicher Denk- und Verhaltensmuster.
    • Die Klärung - und gegebenenfalls Veränderung - zwischenmenschlicher Beziehungen.

Dadurch ermöglicht diese Methode sowohl ein umfassendes Verständnis für den Menschen und sein Problem als auch eine sinnvolle, effektive Veränderung der Problemsituation.

 

 

(Der Einfachheit halber habe ich mich bei der Berufsbezeichnung “Psychologe” auf die männliche Form beschränkt).

 

 

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